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Als Daniel Küblböck 2002 zum Casting der ersten DsdS-Staffel erschien, ahnte er sicher nicht, dass er damit seinem Leben eine ganz neue Richtung geben würde. Denn der aus Niederbayern stammende Siebzehnjährige kam nicht nur in die Mottoshows, er wurde im Endergebnis sogar Dritter und verfehlte damit nur knapp das Finale im März 2003. Bis dahin war er schon längst der heimliche Star der Fernsehshow. Zwar war sein noch untrainierter Gesang und die Klangfarbe seiner Stimme nicht jedermanns Sache, doch ließ er viele aufhorchen und faszinierte durch sein fröhliches, kreatives und offenes Auftreten.
Auch die Macher der Show und die Jury spürten schnell, dass sie jemand Besonderes vor sich hatten. Auf der Bühne fühlte sich Daniel sichtlich wohl und lieferte einprägsame Auftritte mit individuellen, stimmigen Songinterpretationen. Sie bescherten ihm innerhalb kürzester Zeit sehr viele Fans.
Doch Daniel erwarb nicht nur viele Anhänger, er stieß auch auf sehr ablehnende Reaktionen.
Entweder die Menschen liebten ihn oder sie hassten ihn, so schien es.
Für die Boulevardmedien, die das neue Showkonzept DsdS begleiteten, war der junge Kinderpfleger-Azubi ein Lieblingsobjekt der Berichterstattung. Dabei wurde auf seine Jugend und Unerfahrenheit keine Rücksicht genommen. Auch bei den anderen DsdS-Teilnehmern nicht, doch Daniel traf es in dieser Hinsicht besonders hart.
Da die Verantwortlichen bei DsdS das Potential Daniels erkannten, bekam auch er nach Abschluss der Staffel einen Plattenvertrag. Seine erste Single „You drive me crazy“ (produziert von Dieter Bohlen) erreichte gleich Platz eins der Charts und verdrängte den Song des DsdS-Siegers Alexander Klaws von der Spitze. Auch Daniel Küblböcks zweite Single, „Heartbeat“ wurde sehr erfolgreich.
Aufgrund des Plattenvertrags und seiner Erfolge, setzte Daniel seine Berufsausbildung zum Kinderpfleger nicht fort, sondern beschloss, eine Karriere im Musikgeschäft anzustreben. Er begann umgehend damit, eigene Konzerte zu geben. Sie waren gut besucht und festigten seine Fanbase.
Im Laufe der nächsten Jahre gab Daniel über 70 Konzerte und absolvierte viele Fernsehauftritte. Dabei zeigte er sich gewohnt experimentierfreudig und unterstrich Fähigkeiten, die seine Fans schon längst lieb gewonnen hatten: Bühnenpräsenz, Ausstrahlung, Fleiß, Gespür für sein Publikum, Humor, Mut und Durchhaltevermögen.
Dennoch forderte das öffentliche Leben Daniel auch viel ab.
Unter den Augen der interessierten, aber nicht immer wohlwollenden Öffentlichkeit machte Daniel seine Schritte ins Erwachsenenleben und versuchte, seine künstlerische Richtung zu finden. Auch hier begleiteten ihn die Boulevardmedien mit großem Hunger nach Schlagzeilen und privaten Einblicken. Die lieferte Daniel in jugendlicher Unbekümmertheit unter anderem mit seiner Teilnahme an trivialen Showformaten. Wer jedoch näher hinschaute, entdeckte dort einen jungen Mann, der sich sensibel und verletzlich, gleichzeitig aber auch belastbar und willensstark zeigte. Eindrücke, die der Interessierte bestätigt bekommt, wenn er Daniels Biographie „Ich lebe meine Töne“ liest. Dieses Buchprojekt begleitete die – leider so jung verstorbene- Journalistin Julia Boenisch. In der Biographie thematisiert Daniel unter anderem seine Kinderzeit, die von vielen Wechseln des Lebensumfelds geprägt war.

In musikalischer Hinsicht zeigte Daniel seinen Fans in den letzten Jahren ein abwechslungsreiches Programm.
Nach seinem von Dieter Bohlen produzierten ersten Album "Positive Energie" veröffentlichte Daniel mit "Skating in the Wind" als B-Seite von "The Lion sleeps tonight" erstmals eine Eigenkomposition, die sein Talent als Songwriter andeutete.
Er überraschte auf seinem zweiten, bei Jack White veröffentlichten Album "Liebe Nation" auch mit deutschen Songs, deren Texte seine Gefühle und Gedanken widerspiegelten. Unter dem Titel "Ich hass mich" ging er mit diesem Programm auf Tournee.
Eine weitere Variation Daniels sind Konzerte in kleinerem Rahmen und gediegenem Umfeld, in denen er Jazz- und Swing-Klassiker interpretiert. Dabei zeigt sich ein ruhiger, zurückgenommener Daniel, der durch Stimme und Gesang überzeugt und auf ein außergewöhnliches Outfit oder eine große Bühnenshow verzichtet. Daniel pur.
Im April 2007 soll seine neue Single "Born in Bavaria" erscheinen, ein Country-Popsong, den Daniel bereits seit 2004 in seinem Tourprogramm hat und der nun in neuer Produktion erstmals veröffentlicht wird.

Daniels Wechsel der musikalischen Stilrichtungen, sowie auch seine Freude daran, sich äußerlich zu verändern, werden von vielen Fans geschätzt. Selbstverständlich, so denken sie, ist ein Künstler immer „auf dem Weg“, also natürlich auch Daniel.

Wahrscheinlich wird sich Daniels ganz eigener musikalischer Stil aber mit der Zeit immer stärker herausbilden.
Seit 2003 hat Daniel viele Erfahrungen gesammelt. Er ist (noch?) kein großer Star in der deutschen Musikszene, aber man kennt ihn und horcht auf, wenn er etwas Neues präsentiert. Seine Qualitäten sind geschätzt, nicht nur bei seinen Fans.
Auf seinen regelmäßig stattfindenden Konzerten hört man, wie gut sich seine Stimme weiterentwickelt hat, ohne ihren eigentümlichen Reiz verloren zu haben.
Und auf den Konzerten hört, sieht und spürt der Zuschauer, dass Daniel nicht nur auf die Bühne gehört, sondern auch in die deutsche Musiklandschaft.
Der Platz, für den sich Daniel 2003 entschieden hat. "

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